Zurück zum DigitalMe CLAVIN · MALTE CLAVIN

Häufige Fragen

Zwölf Fragen — und ehrliche Antworten

Was ein DigitalMe von dir verlangt, was es kostet, was mit deinen Daten passiert. Und ganz unten: was der Betrieb ohne Internetverbindung wirklich bedeutet.

Ablauf, Aufwand und Preis

Wie viel Zeit kostet mich das?

Rund elf Stunden über alle fünf Etappen. Acht Minuten für die Peilung, zwanzig für die volle Standortbestimmung, eine Stunde für die Kartierung, drei Live-Sessions zu je neunzig Minuten, zwei Wochen mit täglich einer Viertelstunde Probefahrt und neunzig Minuten Übergabe.

Die ersten achtundzwanzig Minuten kosten dich nichts und verpflichten dich zu nichts. Danach entscheidest du weiter.

Den Takt geben die drei Live-Sessions und die zwei Wochen Probefahrt vor; wie eng die Termine liegen, stimmen wir ab.

Was kostet ein DigitalMe?

Eine Zahl steht hier bewusst noch nicht — sie hängt am Umfang, und ich will dir keine hinstellen, die für deinen Fall gar nicht gilt.

Was feststeht: Die ersten beiden Etappen kosten nichts. Peilung und Standortbestimmung sind kostenlos, ohne Bedingung und ohne Anschlusspflicht. Erst danach entsteht Aufwand, der etwas kostet.

Die Zahl für deinen Umfang nenne ich dir in der Übergabe der Standortbestimmung — bevor du dich entscheidest, nicht danach.

Das kann ich mir doch auch selbst zusammenbauen — ich frage die KI einfach, was sie über mich wissen muss.

Ja, das geht. Frag eine KI danach, und nach einer Minute steht eine ordentliche Liste da: Rolle, Ziele, Arbeitsweise, Tonfall. Schreib die Antworten in die Grundeinstellungen, und die nächste Mail klingt schon eher nach dir.

Zwei Dinge bleiben trotzdem liegen. Erstens glaubt eine KI dir jedes Wort: Sie hakt nicht nach, wenn eine Antwort dünn ausfällt, und sie merkt nicht oder nicht genug, wenn du zwanzig Minuten vorher das Gegenteil gesagt hast. Zweitens kannst du nur aufschreiben, was du erklären kannst. Wie du eine Absage begründest, wann du eine gute Gelegenheit ausschlägst, warum sich ein Entwurf falsch anfühlt: Das wird durch deine Handlungen deutlich, in deinen Entscheidungen — und wenn du die Prinzipien dafür dokumentiert hast, auch in deiner Selbstbeschreibung. Das ist allerdings sehr selten. Übrigens ein Grund, weswegen wir DigitalMe ins Leben gerufen haben.

Zurück zum Ergebnis deines Prompts. Am Ende klingt das Ergebnis bestenfalls wie du. Die Frage ist nun, ob es dir auch widerspricht, wenn deine Ziele auf dem Spiel stehen — oder etwas anderes, was du vorher als signifikant definiert hast, als unbedingt zu verfolgen. Deshalb sitzt später, im DigitalMe-Sprint, ein Mensch vor dir, der dir hilft, die typischen ‚Sonderangebote des Lebens‘ unter die Lupe zu nehmen: die Irritationen, die Verzerrungen, die emotional und temporär überbewerteten Wichtigkeiten. Deshalb arbeiten wir immer persönlich mit dir im Dialog. Und falls du doch nur einen Assistenten brauchst, der deine Mails in deinem Ton entwirft: Nimm den kurzen Weg, dafür reicht er.

Muss ich erst den Readiness-Test machen?

Ja. Vor den Live-Sessions ist er notwendig, weil du deine Ergebnisse mit hineinbringst — sie sind der Startpunkt.

Der Test ist Etappe 1: die Peilung mit zwölf Fragen, die volle Standortbestimmung mit achtzehn weiteren. Beides im Browser, beides kostenlos, die Peilung sogar ohne E-Mail-Adresse.

Danach weißt du, wo du stehst, und ich weiß es auch. Erst dann reden wir über alles Weitere.

Was ist eine Live-Session?

Ein Termin zu zweit, neunzig Minuten, per Video oder bei dir vor Ort. Drei davon liegen in Etappe 3.

Dort wird herausgearbeitet, was sich aus Daten nicht ableiten lässt: deine Maßstäbe. Wie du entscheidest, was du ablehnst, woran du eine gute von einer schlechten Möglichkeit unterscheidest.

Das ist der Teil, den kein Fragebogen ersetzt — und der Grund, warum ein DigitalMe nicht in einer Stunde entsteht.

Muss ich technisch etwas können?

Nein. Vier der fünf Etappen laufen im Browser oder im Gespräch. Aufsetzen, einrichten und übergeben mache ich.

Wer sein DigitalMe zusätzlich vollständig ohne Internetverbindung betreiben will, kann das tun — das ist allerdings ein Sonderfall, den du selbst einrichtest und selbst betreibst. Wie es geht, steht unten unter Technik und lokaler Betrieb.

Wem gehört das Ergebnis, und was passiert mit meinen Daten?

Dein DigitalMe gehört dir — juristisch und technisch, ohne Lizenz, ohne Bindung an ein bestimmtes KI-Modell. Es liegt auf deinem Rechner in einem verschlüsselten Bereich, nicht in einer Cloud. Es gibt keinen Server und keine Kopie bei mir oder sonst jemandem.

Es berichtet nur an dich: Niemand liest mit, niemand wertet aus, niemand trainiert damit ein Modell. Und was für einen Prompt hinausgeht, entscheidest du — bei jedem Prompt neu.

Technik und lokaler Betrieb

Diese sechs Fragen betreffen einen Sonderfall: das DigitalMe ganz ohne Internetverbindung zu betreiben. Für den Normalbetrieb brauchst du nichts davon — deine Daten liegen ohnehin auf deinem Rechner. Wer den Weg trotzdem gehen will, findet hier alles, was er wissen muss, richtet ihn aber selbst ein.

Was heißt „vollständig lokal” überhaupt?

Dass kein Wort deinen Rechner verlässt. Das Sprachmodell ist dann keine Leitung in ein Rechenzentrum, sondern eine Datei auf deiner Festplatte, die auf deinem eigenen Prozessor rechnet.

Die Probe darauf ist einfach: Zieh das Netzwerkkabel. Dein DigitalMe antwortet weiter.

Welches KI-Modell läuft dann bei mir?

Eines der offenen — Llama, Qwen, Mistral oder Gemma. Du lädst es einmal herunter und behältst es. Für alles, was dein DigitalMe im Alltag tut, reichen sie: dein eigenes Wissen durchsuchen, einordnen, zusammenfassen, Entwürfe schreiben, den Tagescheck führen.

Ehrlich bleibt: Bei sehr langen Gedankenketten liegen die großen Modelle aus der Cloud weiter vorn. Das ist der Preis dieses Weges — und du zahlst ihn nur dort, wo du ihn zahlen willst.

Was brauche ich dafür an Technik?

Weniger, als die meisten vermuten. Ein aktueller Rechner mit 32 GB Arbeitsspeicher trägt die Modellklasse, die für den Alltag genügt; eine Grafikkarte mit 12 GB eigenem Speicher macht die Antworten flüssig. Ein Mac der M-Serie kommt wegen seines gemeinsamen Speichers ganz ohne Grafikkarte aus.

Wer die größte Klasse lokal fahren will, braucht eine Workstation. Dazu rate ich am Anfang niemandem.

Wie sieht der Werkzeugkasten aus?

Drei Teile. Eine Laufzeit, die das Modell startet — Ollama oder LM Studio, beide kostenlos. Ein Wissensspeicher: deine Dateien, verschlüsselt, auf deiner Platte. Und eine Suchschicht, die dem Modell zu jeder Frage genau die passenden Stellen daraus vorlegt.

Eingerichtet ist das an einem Nachmittag — von dir, nicht von mir. Alle drei Teile sind offen dokumentiert und kosten nichts; die Einrichtung gehört nicht zum Sprint.

Lege ich mich damit für immer fest?

Nein. Dein DigitalMe hängt an keinem Anbieter. Was dich ausmacht, steht in lesbaren Textdateien — deine Entscheidungsregeln und deine Beispiele. Nur eine dünne Anpassungsschicht weiß überhaupt, welches System gerade darunter läuft.

Die Prüffrage, die wir an jeden Baustein stellen, lautet: Was verlierst du, wenn morgen der Anbieter wegfällt? Die Antwort muss immer „nichts” sein.

Und was empfiehlst du?

Den gemischten Weg. Das große Modell für die alltägliche Arbeit, den lokalen für alles, was den Raum nicht verlassen soll — Personalien, Zahlen, halbfertige Gedanken.

Vollständig offline ist möglich, aber es bleibt der Sonderfall und nicht der Normalfall. Es kostet dich etwas Schärfe im Denken. An Vertraulichkeit kostet es dich nichts.

Wie weit bist du auf ein DigitalMe vorbereitet?

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